Diese Politur eignet sich gut, um metallische Oberflächen wirklich glänzend
zu bekommen. In vielen Fällen enthält die Politur einen Oberflächenschutz, was
bei Eisen und Stahl das Rosten und bei Aluminium das Mattwerden deutlich verzögert.
Insbesondere bei dem sehr langen Draht für die Heckrotoransteuerung der Cobra hat sich das
Polieren bewährt. Die Stellkräfte werden dadurch schon merklich geringer.
Dieses Mittel dient zum Entfernen jeglichen Fettes. Man sollte es aber erst anwenden, wenn
mechanisch nichts mehr zu machen ist.
Ein Kugellager voller Fett kratzt man besser erstmal aus. Danach nehme man eine flache Schale und
sprühe das Lager ein. Mit dem Bremsenreiniger, der sich in der Schale sammelt und einem
Borstenpinsel bearbeitet man das Lager weiter. Schließlich ist das Lager wirklich fettfrei!
Ähnlich verfährt man mit anderen fettigen Teilen.
Ganz wichtig ist Folgendes:
Bremsenreiniger sollte nie an die Haut kommen! Auch hier entfernt er Fett sehr gründlich.
Wenn es doch passiert: die Stelle mit Seife waschen und dann gleich wieder fetten. Ich nehme dafür
Tätowierer-Vaseline oder Melkfett.
Scheibenreinigungsschaum ist hervorragend für Flächen geeignet, die durch langes
Herumstehen eine klebrige Schicht aus Staub und sonstigem Zeugs angesetzt haben. Die Anwendung ist
einfach:
Fläche einsprühen, ein wenig (1 Minute) warten, mit einem weichen Lappen abwischen -
fertig. Ein bisschen Polieren mit einem trockenen Tuch vermeidet auch noch evtl. Schlieren.
Ich habe das Zeug bisher schon für Lack und Kabinenhauben und viele Metallteile (und auch
für meine Monitore, Motorradhelm-Visier und Autoscheiben) verwendet und noch keine Probleme
gehabt.
Spiritus ist als Alkohol fettlösend. Da er billiger ist als Bremsenreiniger empfielt er
sich für alle Stellen, bei denen zunächst mal das Fett oder Öl gelöst werden
muss. Ein paar Stunden einweichen in Spiritus bringen oft schon ein gutes Ergebnis. Darauf
aufbauend kann man dann mit anderen Mitteln weiter arbeiten.
Nachteilig ist allerdings der typischen Geruch. Nicht nur deshalb ist es bestimmt nicht verkehrt,
mit Spiritus im Freien oder bei guter Belüftung zu arbeiten!
Auch Waschbenzin löst Fett. Es ist aber außerdem sehr gut geeignet die Reste von
Aufklebern zu entfernen. Die meisten Klebstoffe lassen sich so rückstandslos beseitigen.
Aber vorsichtig, das Zeug brennt gut, stinkt und geht in den Kopf. Also auch hier:
im Freien oder bei guter Belüftung arbeiten!
Dieses Mittel ist ebenfalls fettlösend, allerdings ziemlich aggressiv. Für Metall gut
geeignet, sollte man bei lackierten Oberflächen vorsichtig sein. Schließlich ist
es als Pinselreiniger gebräuchlich, wenn Kunstharzlacke verarbeitet werden.
Auch alter Dreck wie eingetrocknete Reste von Rizinusöl oder was sich halt sonst so auf
unseren Oldtimern abgelagert hat, lassen sich mit diesem Reiniger oft gut entfernen.
Auch hier gilt:
im Freien oder bei guter Belüftung arbeiten!
Azeton hilft manchmal da weiter, wo Nitroverdünnung und Waschbenzin versagen. Die
fettlösende Wirkung ist ähnlich wie bei Bremsenreiniger, allerdings greift es die
Haut noch stärker an. Zudem löst es auch einige Lacke auf oder dient zu deren
Verdünnung (z.B. manche Spannlacke).
Da auch die Dämpfe gesundheitsschädlich sind und das Zeug sehr schnell verdunstet,
wieder die Warnung:
auf jeden Fall nur im Freien oder bei guter Belüftung arbeiten!
Spülmittel hilft bei empfindlichen Oberflächen gegen Fett und historischen Kleb und Staub. Allerdings sollte man aufpassen, dass keine wasserempfindlichen Teile in der Nähe sind. Weil die Oberflächenspannung des Wassers herabgesetzt ist, dringt es sehr schnell überall, z.B. in altes Holz ein.
Damit kann man raue Metalloberfächen säubern. Nimmt man noch eine Zahn- oder Wurzelbürste zu Hilfe, geht oft auch hartnäckiger Dreck weg. Der Vorteil der Handwaschpaste ist, dass sie gesundheiltich wohl ziemlich unbedenklich ist.
Mit Scheuerpulver bekommt man Metalloberflächen wieder schön sauber und blank. Angelaufenes Messing, korrodiertes Kupfer oder stumpfes Aluminium werden fast wieder wie neu. Bei Lack sollte man vorher irgendwo probieren, wo es nicht zu sehen ist. Die meisten Lacke werden durch Scheuerpulver verkratzt.
Zahnpasta ist in der Wirkung ähnlich wie Scheuerpulver, aber viel feiner (und riecht besser (-: ).
Diese Tabletten lösen manchen Schmutz auf, dem sonst nicht beizukommen ist. In Wasser aufgelöst wirken sie auch an Stellen, die sonst nur schwer zu säubern sind. Sie werden nach Anleitung in Wasser aufgelöst. Je größer das zu reinigende Teil ist, desto mehr Wasser und Tabletten nimmt man, nur das Verhältnis sollte weiter stimmen. Den angelösten Dreck (so man dran kommt) kann man ab und zu mit einer Zahnbürste oder einem ähnlichen Werkzeug entfernen. Dann kommt die Chemie besser an die nächste Schicht.